Psychotherapie und Coaching - flexibel und ortsunabhängig per Video.
Jana Jurkowitsch
M.Sc. Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin
(Verhaltenstherapie)
In unserer Welt sind wir mit ständig wechselnden inneren und äußeren Lebensbedingungen konfrontiert. Alltägliche Anforderungen - in unseren Beziehungen, der Familie oder im Beruf - stellen uns vor immer neue Aufgaben und fordern ein hohes Maß an psychischer Flexibilität. Dabei kann unsere seelische Balance leicht aus dem Gleichgewicht geraten - wir verlieren den Kontakt zu uns selbst, fühlen uns erschöpft, leer oder in negativen Gedanken gefangen. In solchen Lebensphasen kann es hilfreich sein, sich professionelle Unterstützung zu holen, um wieder Zugang zu den eigenen Stärken sowie Perspektiven zu gewinnen.
Behandlungsschwerpunkte
Unabhängig von der Art Ihres Leidensdrucks sind Sie bei mir willkommen und ich freue mich, Sie in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen. Gemeinsam können wir in einem unverbindlichen Kennenlernen klären, ob Psychotherapie oder ein Coaching für Sie sinnvoll sein kann.
Häufige psychische Probleme aus meinem Arbeitsalltag sind:
Depressionen
Phasen von Niedergeschlagenheit oder Erschöpfung gehören zum Leben. Wenn solche Zustände jedoch über längere Zeit bestehen bleiben und den Alltag spürbar beeinträchtigen, kann eine Depression dahinterstecken. In etwa jeder fünfte erlebt in seinem Leben eine depressiven Episode. Typische Anzeichen sind anhaltende Niedergeschlagenheit, fehlende Energie und Antriebslosigkeit, Rückzug, Grübeln, Selbstvorwürfe oder Gefühle der Minderwertigkeit, Schwierigkeiten in der Konzentration, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden. Die Ursachen sind meist vielschichtig: Belastende Erfahrungen, ungünstige Denkmuster und Verhaltensweisen sowie unverarbeitete emotionale, innere Zustände können zusammenspielen und die Depression aufrechterhalten.
Psychische Belastungen durch kritische Lebensereignisse
u.a. nach Trennung, Umzug, Arbeitsplatzverlust, Geburt eine Kindes, unerwarteten Verlust eines Angehörigen oder anderen Lebensereignissen können vielfältige psychische Symptome auftreten. Typischerweise sind solche akuten Krisensituationen mit belastenden Gefühlen (u.a. Angst, Scham, Trauer, Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Ärger oder Schuld einher. Darüber hinaus können verschiedene Formen von körperlichen Reaktionen (z.B. Schlafstörungen, körperliche Beschwerden) und problematische Verhaltensweisen (z.B. vermehrtes Rauchen oder Trinken) auftreten
Angst- und Panikstörungen
Angst ist ein natürlicher Teil des Lebens und schützt uns vor Gefahr. Wird sie jedoch dauerhaft oder übermächtig, kann sie den Alltag stark beeinträchtigen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Betroffene versuchen mittels Vermeidungs- verhalten die Auslöser ihrer Angst zu kontrollieren. Etwa 15-20% der Bevölkerung leiden in ihrem Leben an einer Angststörung. Oft zeigt sich Angst auch körperlich – etwa durch Herzklopfen, Schwindel, Engegefühle oder Atemnot. Häufig bleibt trotz medizinischer Untersuchungen kein körperlicher Befund, und die Betroffenen fühlen sich hilflos oder überfordert.
Es gibt unterschiedliche Formen von Angststörungen:
- Panikstörung: Plötzlich auftretende, intensive Angstattacken ohne erkennbaren Auslöser.
- Soziale Phobie: Angst vor der kritischen Bewertung durch andere, z. B. bei Gesprächen, Vorträgen oder Treffen (privat und beruflich)
- Generalisierte Angststörung: Anhaltende, schwer kontrollierbare Sorgen um Themen wie die eigene Gesundheit, Familienmitglieder oder Finanzen und die Befürchtung eines eintretendes Unglücks.
- Agoraphobie: Angst vor bestimmten Situationen wie Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder weiten Plätzen.
- Spezifische Phobie: Angst vor klar begrenzten Auslösern wie Tieren, Höhen, Spritzen oder Flügen.
Eine gezielte Behandlung kann helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen und wieder mehr Ruhe und Sicherheit im Alltag zu finden.
Zwangsstörungen
Menschen mit einer Zwangsstörung erleben den inneren Drang, bestimmte Gedanken immer wieder zu denken oder Handlungen zwanghaft auszuführen – obwohl sie wissen, dass diese übertrieben oder unbegründet sind.Typisch sind z. B. ständiges Händewaschen aus Angst vor Keimen, wiederholtes Kontrollieren von Türen oder Geräten oder quälende, aufdrängende Gedanken, jemandem zu schaden. Diese Zwänge können viel Zeit in Anspruch nehmen und das Leben stark einschränken. Aus Scham oder Unsicherheit dauert es oft lange, bis Betroffene Hilfe suchen – dabei sind Zwangsstörungen gut behandelbar. Etwa zwei Prozent der Bevölkerung sind im Laufe des Lebens betroffen.
In der Therapie arbeiten wir mit wissenschaftlich fundierten Methoden wie Expositionsübungen und Verhaltenstraining, um die Zwänge schrittweise zu lösen. Zugleich werden die zugrunde liegenden Gefühle und Konflikte sichtbar und bearbeitet, sodass langfristig mehr innere Ruhe und Sicherheit entstehen kann.
Essstörungen
Wenn das Essen zum Zentrum im Leben und der Gedanken wird oder als Ausgleich für emotionale Belastungen.
Selbstwertprobleme
Viele Menschen leiden an Selbstzweifeln, fehlendem Selbstvertrauen und selbstkritischen Gedanken. Diese hindern uns daran das Leben aktiv und nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten.
Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen
Belastungen durch Mobbing, Einsamkeit, Partnerschaftskonflikte, familiäre Probleme sind häufig.
Stressbewältigung und -prävention
Viele Menschen leiden unter ihrem Perfektionismus und Leistungsdruck, fehlender Entspannungs- und Genussfähigkeit. Wir brauchen gute Strategien, um im Alltag gut für uns selbst zu sorgen.
Verarbeitung von Trauer und Verlusterfahrungen
Unsere Trauer braucht einen Raum. Sie will gefühlt werden.
Arbeitsweise
Mein Anliegen ist es, Sie in Ihrer individuellen Lebenssituation zu unterstützen und Lösungswege für Ihre Ziele zu entwickeln. Auf Basis einer vertrauensvollen Beziehung möchte ich gemeinsam mit Ihnen ein Verständnis für Ihre aktuellen Belastungen gewinnen. Hierfür kann es hilfreich sein, einen Blick zurück in Ihre persönliche Lebensgeschichte und auf vergangene Erfahrungen zu werfen. Neben der Behandlung psychischer Dysbalancen soll Psychotherapie in meinen Augen insbesondere zur Weiterentwicklung Ihrer Persönlichkeit beitragen. Mein Ziel ist, dass Sie Experte für sich selbst werden.
In meiner Arbeit integriere ich u.a. Elemente aus der emotionsfokussierten Therapie, Pesso-Therapie sowie der Compassion Focussed Therapy - wirkungsvolle Therapieverfahren, die eine Erweiterung der traditionellen Verhaltenstherapie darstellen. Achtsamkeitsbasierte Techniken, werteorientiertes Handeln sowie das Erleben von Selbstmitgefühl sind wertvolle Therapiebausteine, um mit unerwünschten Emotionen umgehen zu lernen, Sinnhaftigkeit und Lebenszufriedenheit herzustellen.
Mit großem Interesse nehme ich regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um mein Repertoire und Wissen für meine therapeutische Arbeit stets zu erweitern.
Online-Termine können flexibel, ortsunabhängig und ohne Wartezeit stattfinden!
„Was auch immer unser gegenwärtiges Gefühl ist
- ob Schmerz oder Freude -, es ist ein Geschenk, und seine Schönheit
liegt darin, dass es uns zeigt, dass wir lebendig sind. Das Ziel ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern all unser Lachen zu lachen und all
unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich in uns offenbart,
es ist das Leben, das sich darin zeigt.“
M. B. Rosenberg